Flora im Ibiza-Lexikon

Ibiza und die kleine Schwesterinsel Formentera werden auch die Pityusen genannt. Dieser Begriff stammt aus dem Griechischen und heißt übersetzt soviel wie „pinienbedeckte Inseln“. Der Name rührt nicht von ungefähr. Denn Ibiza ist bedeckt mit den Pinien, die für ein grünes Bild sorgen. Zu diesem grünen Aussehen tragen ebenfalls Mandel- und Olivenbäume, aber auch Johannisbrot- und Feigenbäume bei. Den farblichen Ausgleich zu dem Grün schaffen die Farbtupfer der Pflanze Bougainvillea. Sie blüht das ganze Jahr hindurch in einem strahlenden Violett, Rosa und Rot. Im Sommer steuern die Hibiskusbüsche weitere Farbkleckse bei. In der Herbst- und Winterzeit verwandelt sich Ibiza in ein Blütenmeer. Bedingt durch die warmen Temperaturen, die hier zwischen November und Mai vorherrschen, erstrahlt die Natur in einem Farbenrausch. Man erblickt Teppiche aus gelben Blumen. Die Mandelbäume erstrahlen in voller Blüte. Die Zitronen- und Orangenbäume tragend Früchte. Winterdepressionen haben hier keine Chance. Für das tropische Flair auf Ibiza sorgen diverse Palmenarten, Kakteen und die bekannten Agaven. Die Mandelblüte, die jedes Jahr zwischen Januar und Februar stattfindet, zählt zu den spektakulärsten Naturschauspielen, die auf der Insel stattfinden. Den atemberaubenden Anblick genießt man am besten im Tal von Santa Inés. Hier kommt die Mandelblüte in voller Pracht zur Geltung. Das Tal wird auch als das Mandel-Tal bezeichnet. Doch es ist wirklich ein wunderschöner Anblick, wenn die Blüten der Mandelbäume aufbrechen und es aussieht, als habe es geschneit. Rosmarin, aus der internationalen Küche nicht mehr wegzudenken, wächst auf Ibiza wild. Es wird von den Einheimischen gerne als Küchenkraut genutzt und findet ebenfalls Verwendung bei der Herstellung des bekannten Hierbas.


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